From my bookshelf: Yesterday by Felicia Yap

This summer has so far been way too hot for new knitting projects, but there’s always time to read a book.
Recently, I was looking for a book to read on the train. I like browsing through the shops and often don’t really know what I will end up with.
Yes, I quite like crime stories and thrillers and seldom buy romantic novels, but I don’t always plan on buying a specific book.

I bought a paperback: Yesterday by Felicia Yap. The book was published last year and I’ve since discovered that there was a blog tour promoting it (which I missed – must’ve been in the “wrong” filter bubble), but I guess any good book can do with additional reviews even if it’s not brand new. 😉

So, what’s the story?
When reviewing books, it’s important not to give away too much to keep potential readers interested, but of course you need to say something about the contents.

Felicia Yap makes this rather hard for any reviewer, because of the cleverly woven background for the story. It’s a murder mystery, set in modern Britain, but it’s not the modern Britain you know. There are basically two classes of people in the world: the “Monos” and the “Duos”. Adult Monos can remember only yesterday, and Duos can remember one additional day, the day before yesterday. Everyone’s using an electronic device (iDiary) to write down what they did during the day and if they are asked a question, they will use the search function of their little helper and then give you the answer. Now imagine you’re a police officer trying to solve a crime in this world – your task being made even more difficult by your own specific challenges and problems.

The setting is both intriguing and disturbing. Whom can you trust? Who’s telling the truth? What is the truth anyway?

The story is told from different perspectives which makes it quite entertaining, but I couldn’t say that there’s one character I especially liked or grew fond of. They’re all a tad weird. But then again, they live in a weird world and just try to live their lives the best they can.

The book is great if you like both crime stories and a bit of science fiction, and it was perfect for my train journey and will remain on my bookshelf to be read again in a while.

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Filed under Books

Begegnung

Gestern und heute war ich für meinen Arbeitgeber 1100 Kilometer mit dem LKW unterwegs, einmal von Hessen nach Österreich und zurück. Eigentlich bin ich ja als Personalreferentin tätig, aber da wir im Moment Fahrermangel haben und ich ja seit Jahren Laster fahre, wurde ich gefragt, ob ich nicht mal aushelfen könne.
Also fuhr ich gestern mit einer Zugmaschine zu einer Niederlassung in Österreich, holte dort einen Auflieger ab und brachte diesen zurück an unseren Standort.
Wäre es nicht so elend schwül gewesen, hätte die Tour noch mehr Spaß gemacht.

Heute Vormittag stand ich auf einem Autohof, für meine vorgeschriebene Pause. Auf einmal sah ich eine Gestalt über den Platz laufen. Graue Haare, ordentlich gestutzter Vollbart, Pantoffeln und ein ärmelloses Sommerkleid. Er sammelte Pfandflaschen aus den Mülleimern. Da ich auch gerade eine leere Flasche hatte, stieg ich aus und fragte ihn, ob er sie haben wolle.

In tiefstem Fränkisch bedankte er sich und fragte, wo ich herkäme. Das Autokennzeichen FB sagte ihm nichts, aber Frankfurt kannte er. Ob dort noch “dieser Biergarten” sei, wollte er wissen.
Ich hatte zwar keine Antwort auf diese Frage, aber dass ich mich überhaupt mit ihm unterhalten hatte, schien ihn froh zu machen. Und dass ich ihm eine Pfandflasche in die Hand drücken konnte, ebenfalls.

Falls ich mal wieder auf dieser Strecke unterwegs bin, werde ich ihm eine Pfandflasche aufheben. Und vorher nochmal überlegen, ob “dieser Biergarten” noch da ist.

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Spargelsalat

Es kommt selten vor, dass nach einem Spargelessen noch Reste vom Spargel da sind, aber wenn zwei der Gäste Jungs im Teenageralter sind, die sich eher auf Kartoffeln und Fleisch stürzen, dann bleibt tatsächlich vom Spargel etwas übrig.

Daraus lässt sich ein schneller Salat machen.

Den Spargel kleinschneiden und in eine Schüssel geben. Lauchzwiebeln kleinschneiden und mit in die Schüssel geben. In einer zweiten, kleinen Schüssel 1 EL weißen Essig mit 1 EL Öl und je nach Geschmack mit 1 TL bis 1 EL Honigsenf verrühren. Ggf. noch ein klein wenig Zucker oder Honig dazu (es soll weder zu stark nach Senf noch zu stark nach Essig schmecken). Mit Salz und Pfeffer abschmecken und dann über den Spargel und die Lauchzwiebeln geben. Kurz ruhen lassen, fertig.

Guten Appetit!

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Tomatenzucht 2018 (4)

Zwar sind die Eisheiligen noch nicht ganz vorbei (morgen besucht uns noch die kalte Sophie), aber ich habe die Tomaten letzte Woche aus dem Haus in den Garten gebracht und acht Pflanzen ins Tomatenhaus gesetzt. Weitere fünf Pflanzen wohnen jetzt in großen Töpfen.

Eine Pflanze hat schon die ersten Blüten, obwohl sie gerade mal 35cm hoch ist, und bisher hat mir keine Pflanze den Umzug übel genommen. Ich mache jeden Abend das Tomatenhaus zu, so dass über Nacht noch ein wenig Schutz da ist, und morgens natürlich auch wieder auf.

Mal sehen, wann die nächsten Blüten kommen.

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Rezept im Werden: Apfel-Haferflocken-Kuchen

Was macht man, wenn man ein paar Äpfel hat, die nicht mehr ganz hübsch und frisch sind, aber dennoch brauchbar? Klar, eine Option ist: Apfelkuchen.

Ich hatte Lust auf ein Experiment, und habe aus folgenden Zutaten einen kleinen Kuchen gebacken:

  • 3 Äpfel, geschält und kleingeschnitten
  • 2 Eier
  • 100g Butter
  • 100g Mehl
  • 100g Haferflocken (oder waren es 120g? Einfach ausprobieren)
  • 80g Zucker (so ungefähr)
  • eine Handvoll Walnüsse, klein gehackt

Die Butter weichwerden lassen und mit den Eiern und dem Zucker schaumig rühren. Mehl und Haferflocken dazu. Apfelstücke und Nüsse dazu und gut verrühren.

Eine kleine Kuchenform einfetten, den Teig einfüllen und bei 175°C so lange backen, bis die Stäbchenprobe ergibt, dass der Kuchen gar ist.

Rausnehmen, abkühlen lassen, genießen.

Mit den verwendeten Mengen muss ich noch ein wenig weiterexperimentieren, aber falls ich eines Tages “die” Mischung entdeckt habe, schreibe ich hier ein Update.

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Tomatenzucht 2018 (3)

Inzwischen sind die Tomatenpflanzen so groß geworden, dass ich sie eigentlich draußen einbuddeln müsste. Aber ich traue dem Wetter noch nicht so recht.

Erfahrungsgemäß wird es im Mai noch einmal kalt, und da ich mitunter eher faul bin, ist das Im-Topf-nach-draußen-stellen-und-abends-reinholen keine wirkliche Option.

Aber in den nächsten Tagen muss ich dazu eine Entscheidung treffen, denn besser werden die Pflanzen auf der Fensterbank nun einmal nicht.

Es sind jetzt 14 Pflanzen, maximal 10 passen ins Tomatenhaus. Vier werde ich wie im letzten Jahr separat in große Töpfe setzen und mich überraschen lassen, wie das wird.

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Tomatenzucht 2018 (2)

Die Pflänzchen wachsen und gedeihen so prächtig, dass ich sie heute schon in größere Töpfe setze.

Irgendwann werde ich mich allerdings von einigen trennen müssen, da im Tomatenhaus nur Platz für 10 Pflanzen ist und ich derzeit aber doppelt so viele Jungpflanzen habe.

Darüber denke ich aber nach, wenn es soweit ist.

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