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Orgelmusik “live”

Gestern wollte ich das erste Mal via Twitter live aus der Kirche Orgelmusik streamen.
Das ging technisch ein bisserl in die Hose – die ersten anderthalb Minuten waren recht gut, danach war die Audioqualität wirklich mies und das ist ein Problem, das es noch zu lösen gilt.
Auch heute probierte ich es noch einmal, und wieder war die erste Minute okay, und der Rest eher so meh.
Da man bei Twitter auch maximal 2min20sec an Videomaterial hochladen kann und meine Stücke meist länger sind und ich bisher auch noch keinen Account bei einer der großen Videoplattformen habe, musste ich ein wenig suchen, um etwas zu finden, das ich in ordentlicher Qualität teilen konnte. Aber ich habe es hingekriegt und spiele op. 149 von Mel Bonis (1858-1937) auf der Keller-Orgel von 1858:

Die Aufnahme wurde mit dem Smartphone gemacht und nicht bearbeitet – was man hört, ist das, was ich spiele.

Ich werde in den nächsten Tagen einmal versuchen, von zuhause zu streamen (WLAN sollte stabiler sein als das Mobilfunknetz), dann leider nicht mit der Orgel, sondern nur mit dem Stagepiano aka Tastenradio.

Wir werden sehen. Dranbleiben 🙂

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March 18, 2020 · 13:40

Good enough?

It’s been one of those days… I’m actually doing fine. Business is running smoothly, I’ve been successful with several endeavours, and I’ve been asked to talk at an event.

And then it’s back again, this old feeling of not really knowing what I’m talking about, of not being good enough, of being a fraud, and the fear that others will find out.

When I was a kid, I was sometimes told not to boast, not to be arrogant. In my mid-40s, I still find it hard from time to time to allow myself to say: yes, I am doing fine. I know what I can do, and I do it. And I will talk about what I can do and not hide behind closed doors.

Still, this is sometimes easier said than done and I’m very grateful to both my online and offline friends who support me and if I can’t find words of encouragement for myself, they will find those words for me.

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April news

It’s been quiet on the blog – I’m so busy with various projects both in my online and offline world, that I’ve neglected this channel. Sorry ’bout that! I won’t promise that a lot will happen here soon, but I have plans 🙂

But I would like to point out today that my friend Margriet who’s a wonderful artist and a really nice person, too, has started a blog.

I’m sure she’d love a follow 🙂 Check it out!

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Out tomorrow: Cold Breath by Quentin Bates

He has done it again. Despite being busy translating Nordic crime stories and doing all the other stuff he’s doing, Quentin “Gráskeggur” Bates brings us a new Officer Gunnhildur mystery: Cold Breath. And I’m very excited and happy that he found the time to write this book. I’ve been a fan of Gunna since I read the (somewhat clumsy) German translation of her first adventure, and I love reading the English originals. Still hoping that there will be more translations into German one day – Gunna (and Quentin!) deserve more readers, not only in the English-speaking world.

I’m delighted to be part of the blog tour for the release of Gunna’s latest adventure and would like to thank Emily at Brandhive for making this possible.

Again, Quentin wrote a story that seems to be straightforward but is full of surprises and unexpected developments. Gunna is chosen to protect a strange man who came to Iceland to hide from… well, this is where the adventure starts. Is he an innocent victim of crimes happening in his home country? Is he a criminal himself? What is he doing for a living, and why on earth did he come to Iceland? What’s the role of the politician who invited him to stay in her house?

Being stuck at a lonely place is kind of an Icelandic thing. The weather being unpredictable and road conditions constantly changing, it can happen easily that you’re stuck somewhere, either in the middle of nowhere or maybe in a tiny village or at some other place you didn’t want to be. In a way, Gunna is stuck, too. She needs to stay at a safe house together with the stranger and can’t leave and be with her family or do her usual detective thing of walking around and talking to people.

While Gunna is busy keeping secrets and trying to find out why the man is hiding (after all, she is a detective and she wants to know), information is leaking and the situation gets dangerous.

I won’t give away too much of the story – I want you to go and buy the book (you can get it online, of course, but if you can, please go and buy from your local book shop if you still have one) and get absorbed in the story just as I did.

Quentin is a master of weaving in current affairs and still managing to keep it all a work of fiction. You don’t need to read all the other Gunna stories to get into Cold Breath, and the book is perfect for the coming autumn days, but you can also read it on a warm sunny weekend like I did. And if you need a Christmas present for a book lover, Cold Breath should definitely be on your list.

There are more reviews to come. Please have a look at the other websites and blogs and if you like, leave a comment here.

 

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Ein neues Kapitel

Wer mich schon länger kennt, hat mitbekommen, dass meine beruflichen Pfade mitunter ein wenig verschlungen sind und dass ich in meinem Erwerbsleben schon mehr als ein Ding gemacht habe. Rückblickend betrachtet war es auch immer gut, wie es sich entwickelt hat und ich profitiere sowohl von den vielen guten als auch von den durchaus vorhandenen schlechten Erfahrungen.
Manchmal schlugen mir Situationen im Job auf die Gesundheit – das letzte Mal war es ziemlich heftig, mit einer monatelangen Auszeit. Ein wenig hatte ich hier im Blog immer mal erzählt. Und damals hatte ich beschlossen, dass ich mir so einen Mist nicht mehr antue.

Nun hatte ich vergangenen Sommer eine neue Stelle angetreten. Voller Hoffnung, dass es irgendwie anders sein würde als vorher. Die ersten Monate waren auch anders und positiv, aber dann kamen Zweifel. Sonderbare Entscheidungen der Geschäftsführung mussten umgesetzt werden, und es blieb nicht bei wenigen dieser Entscheidungen, sondern das ganze Unternehmen entwickelte sich in eine Richtung, die nicht die meine war.

Ich habe mir das eine Weile angeschaut und immer auch in mich hineingehorcht, ob und wie viel ich mittragen kann und will. Mitte August kam dann die Erkenntnis, nein, ich will gar nichts mehr mittragen. Ich will nicht länger irgendwelche Albernheiten ertragen oder mich kleinmachen müssen, weil ich in einem Umfeld gelandet war, wo ein Wachsen nicht vorgesehen ist. Ich will nicht mit Bauchschmerzen zur Arbeit gehen oder mit Bauchschmerzen von der Arbeit kommen.

Also habe ich ein Kündigungsschreiben verfasst und ins Auto gelegt. Einfach, um es zu haben. Falls mir doch der Kragen platzt.

Natürlich brauchte ich einen Plan B. Und daran hatte ich seit einiger Zeit immer wieder gearbeitet.

Vor zwei Wochen war es dann soweit. Ich habe gekündigt – und ich habe keine neue Festanstellung in Aussicht. Ich stürze mich voller Mut, Zuversicht und Aufregung in ein neues Thema und werde unter anderem auf eigene Rechnung arbeiten, aber auch ein kleines Unternehmen als Personalerin unterstützen. Das Sparschwein ist gut gefüllt, so dass die erste Zeit machbar erscheint.

Ein neues Kapitel also, und eines, das es mir hoffentlich ermöglicht, meine vielen Interessen weiterhin pflegen zu können und die eine oder andere Leidenschaft nun auch beruflich zu nutzen.

Da ich bisher Wert darauf gelegt habe, dieses Blog ziemlich “privat” zu halten, werde ich erst einmal noch keine Werbung für meine neue Website machen. Aber falls unter meinen Leserinnen und Lesern jemand sein sollte, der oder die sagt, hey, was die Andijah da bisher so geschrieben hat und was ich von ihr bei Twitter lese, finde ich gut, ich möchte nun auch wissen, was sie sonst so macht: ich kann hier kontaktiert werden. Stichworte sind Workshops, Trainings, Kommunikation, Stimme, Interkulturelles und Digitalisierung.

Hier im Blog geht es natürlich weiter, mit meinen Geschichten vom Land, mit Musik, mit Buchtipps und Rezensionen, und mit allem, was mich halt so umtreibt.

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Besuch am Grab

Sieben Monate ist es nun her, dass du gestorben bist, lieber Schwiegervater.

Sieben Monate, in denen wir uns langsam daran gewöhnen, dass vieles anders ist.

Dein Bild steht immer noch auf der Anrichte, du lächelst und ich denke immer noch, gleich kommst du zur Tür herein.

Ich ertappte mich dabei, dass ich den Fotoapparat in der Hand hielt und dachte, so hast du das auch immer gemacht.

Deine Frau und ich standen im Keller vor einem dieser vielen Kartons mit Papierkram, den du unbedingt aufheben wolltest und mussten gleichzeitig schmunzeln und schlucken.

Was du mit den französischen Zeitungen aus dem Urlaub wolltest, wissen wir bis heute nicht. Du sprachst ja nicht einmal französisch.

Frankreich hast du geliebt, Lavendel ebenso, und so haben wir Lavendelbüsche auf dein Grab pflanzen lassen.

Es ist viel Leben dort an deinem Grabstein. Die Hummeln lieben die Lavendelblüten und du hast jeden Tag Besuch, auch wenn wir nicht vorbeikommen können.

Aber in Gedanken besuchen wir dich oft und stellen uns vor, dass es dir gut geht, wo immer du auch bist.

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Innehalten

Wer mir bei Twitter folgt, weiß, dass ich ab Gründonnerstagabend stets eine kleine Pause mache und erst ab Ostersonntag wieder schreibe.
Es hat weniger damit zu tun, dass ich der alljährlichen Diskussion um das Tanzverbot am Karfreitag entgehen möchte, sondern es hat vor allem damit zu tun, dass ich mir bewusst die Zeit nehmen möchte, einmal innezuhalten und besonders den Karfreitag nicht wie einen ganz normalen Tag zu gestalten.

Es gibt viele andere Tage und andere Gründe, einmal einen Tag Pause vom Alltag zu machen. Um den Wunsch nach Stille bei anderen respektieren und akzeptieren zu können, muss ich erst einmal wissen, dass sie diesen Wunsch haben. Insofern kann die Diskussion um das Tanzverbot an manchen Tagen eigentlich nur der Anfang sein, dass wir darüber ins Gespräch kommen, was uns wichtig ist und warum das so ist.

Vielleicht wird es eines Tages so sein, dass wir in unserer bunten, vielfältigen Gesellschaft verschiedene stille Tage haben, die nur manche von uns begehen und die den anderen “nichts bringen”, und wenn wir an den Punkt kommen, dass wir einander nicht mehr als altmodisch, Spaßbremsen, Nichtversteher oder gar dumm hinstellen, dann ist viel gewonnen.

Ich möchte jedenfalls neugierig bleiben und freue mich über jede Diskussion mit Menschen, die einen anderen Standpunkt vertreten als ich – wenn wir unsere Standpunkte respektieren und nicht schlechtmachen, können wir eine Menge voneinander profitieren.

In diesem Sinne wünsche ich allen meinen Leserinnen und Lesern einen wunderbaren Start in die Woche!

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Die Woche (11&12)

Nach einer kleinen Pause kommt der Wochenbericht heute im Doppelpack.

Es gab einige Highlights, und das ein oder andere Erlebnis zum Kopfschütteln. Gesundheitlich geht es mir inzwischen so gut, dass eine Wiedereingliederung am alten Arbeitsplatz ansteht – zumindest, wenn der Arbeitgeber zustimmt. Ob alles so abläuft wie geplant werde ich nächste Woche berichten.

Der Höhepunkt der letzten beiden Wochen war eindeutig das Konzert von Sunna Gunnlaugs, Scott McLemore und Þorgrímur Jónsson in Karlsruhe. Ich mag die Musik des Trios schon seit langem und habe einige Aufnahmen, und live auf der Bühne sind sie ein ganz tolles Erlebnis. Wer mal reinhören möchte: http://www.sunnagunnlaugs.com/

Dann hatten wir Besuch von einem lieben Bekannten, mit dem ich seit gut 12 Jahren online Kontakt hatte, aber irgendwie hatten wir es nie geschafft, uns zu treffen. Bis jetzt. Es war ein wunderbarer Nachmittag und wird sicher nicht das letzte Treffen gewesen sein.

Ein Kopfschüttelerlebnis hatte ich bei meiner Suche nach einem neuen Handy. Seit einer gefühlten Ewigkeit hatte ich immer Nokiahandys, aber irgendwie sagen mir die aktuellen Nokias nicht zu, so dass ich überlegte, mal etwas anderes zu nehmen. Darüber nachgedacht hatte ich schon vor ein paar Monaten, doch akut wurde das Thema erst, als bei meinem Nokia die Macken massiv zunahmen und so entschied ich mich doch recht schnell für ein neues Modell. Da ich ein Telefon mal in der Hand gehabt haben möchte, bevor ich es kaufe, und da ich gerne auch in einen Laden gehe, anstatt online einzukaufen, fuhr ich in die nächste Kleinstadt, um mir Handys anzuschauen. Die “Beratung” war gelinde gesagt eine Katastrophe. Es wurde überhaupt nicht gefragt, was ich mit dem Telefon vorhabe, ob ich viel oder wenig telefoniere, viel oder wenig surfe, sondern die Handys wurden mir allein aufgrund ihrer Prozessorgeschwindigkeit empfohlen. Und als ich dann mein altes Nokia aus der Tasche zog, konnte sich der Verkäufer das Lachen nicht verkneifen und sagte, mein Handy sei ja so alt, das habe ja noch gar keinen Prozessor, und es würde ja Zeit, dass mir mal jemand zu einem zukunftsfähigen Gerät verhelfe.
Ich habe dort nicht gekauft, sondern mein Telefon bei der sehr freundlichen und zuvorkommenden Kundenhotline meines Mobilfunkanbieters bestellt.
Übrigens war ich am gleichen Tag in besagter Kleinstadt in einem Elektrofachmarkt, wo die Beratung so klasse war, dass ich mit dem örtlichen Handel wieder versöhnt wurde.
Das mit dem fehlenden Prozessor in meinem alten Handy sorgte für große Heiterkeit unter meinen technikaffinen Freunden.

Bis nächste Woche!

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Die Woche (5)

Im Wechselbad der Gefühle… anders kann ich die Woche kaum beschreiben.

Es gab viel Stoff zum Nachdenken, schöne Stunden in der freien Natur, die übliche Hausarbeit, doch nach einem unerwarteten und deshalb umso heftiger empfundenen gesundheitlichen Rückschlag war das Wochenende erst einmal gelaufen.

Am Montag entstand dann ein neuer Blogbeitrag, für den ich so viel Zustimmung und positive Rückmeldung bekommen habe, dass die Welt schon gleich wieder viel heller und bunter wurde. Danke dafür!

Dank meiner (über)eifrigen Sachbearbeiterin bei der Krankenkasse, die sich ständig etwas Neues einfallen lässt, wurde es noch nichts mit der Reduzierung der Häufigkeit meiner Arztbesuche, aber immerhin freuen sich die Damen an der Anmeldung immer, mich zu sehen und interessieren sich sehr für meine Strickfortschritte. Da ich nie weiß, wie lange ich warten muss, habe ich das Strickzeug im Wartezimmer stets zur Hand.

Es heißt weiterhin Geduld zu haben und nicht zu schnell sein zu wollen, ein andauernder Lernprozess für mich.

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Die Woche (2)

Die Sonne scheint, für einen Januartag ist es recht warm, und es ist schon wieder Zeit für den nächsten Wochenrückblick.

Da ich im Moment viel zuhause bin, passiert nicht allzu viel, bis auf das wiederkehrende Element des wöchentlichen Arztbesuchs. Der Alltag besteht hauptsächlich daraus, morgens die Energie zum Aufstehen zu finden und dann nach einer mehr oder weniger langen Rumhängephase auf dem Sofa oder auf meinem Lieblingssessel am Nachmittag aktiv zu werden, im Garten zu wuseln, Holz aufzuschichten, zu stricken, zu lesen oder zu singen.

Manchmal habe ich auch richtig viel Lust zu kochen. Gestern kam Lauchcremesuppe auf den Tisch, und weil sie so lecker und einfach zu machen ist, hier mal das Rezept:
Lauch putzen und in feine Ringe schneiden (für 4 Personen nimmt man gut ein Pfund Lauch). In Butter andünsten, dann ein wenig Mehl dazu für eine ordentliche Mehlschwitze. Mit Brühe aufgießen (bei 4 Personen ca. 1 Liter), aufkochen und köcheln lassen, für etwa eine Viertelstunde. Dann Sahne dazu (ein Becher für 4 Personen), gut umrühren, und abschmecken mit Salz, Pfeffer und, wer mag, Muskatnuss. Ich mag Muskatnuss sehr gerne und nehme immer eine ordentliche Menge, aber das muss man einfach ausprobieren.
Man kann geröstete Weißbrotwürfel in die Suppe geben, oder, wenn’s gar nicht ohne Fleisch geht, Speck anbraten und hineingeben.

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